Einen herben Schlag mußten drei Chöre aus der niederrheinischen Region hinnehmen: Der Chorleiter Norbert Risky aus Dinslaken muß sich vor dem Landgericht Duisburg wegen schwerer Vergehen verantworten (nachstehender Artikel).
Artikel aus der Rheinischen Post
Rheinische Post Geldern,
Rheinische Post Viersen,
Westdeutsche-Zeitung
Weiter kann bei einer Chorleitersuche nur folgender Rat gegeben werden: Sofern Chöre einen Chorleiter suchen ist es ratsam, Mitglieder des Musikausschusses des ChorVerbandes NRW oder deren Beauftragten zu bitten, bei sogenannten "Probedirigaten" anwesend zu sein und den Chor über den gewonnenen musikalischen Eindruck des Bewerbers zu informieren. Ein wesentliches Kriterium, was ein Bewerber erfüllen sollte, ist der Nachweis an teilgenommenen Weiterbildungen und Leistungssingen bzw. Wettbewerben aus der jüngeren Vergangenheit. Man sollte sich weiter bei den Kreischorverbänden oder aber bei den zuständigen Regionalkoordinatoren oder Regionalchorleiter über den Loymund des entsprechenden Bewerbers zu informieren versuchen. Die Redaktion wünscht den betroffenen Chören, dass sie schnell über diesen Schock hinwegkommen mögen. Sofern sie weitere Hilfe benötigen, stehen wir gerne zur Verfügung. sie auch: www.region-niederrhein.com

Geschrieben von Redaktion
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Kommentare zu “Hat Chorleiter Kinder missbraucht????”

Peter Gerlach

Herr Risky ist im Weseler und Duisburger Raum hinreichend bei allen Chören und deren Vorsitzenden bekannt.
Es ist für mich unbegreiflich, wie ein solcher Mensch immer und immer wieder die Möglichkeit bekommt, als Chorleiter tätig zu sein einerseits und andererseits wie er es immer wieder schaffte unter Vortäuschung falscher Tatsachen mit Kinderchören arbeiten zu können.
Ich finde es gut, dass endlich jemand den Mut findet, diese Tatsachen auch über Weseler Grenzen hinaus bekannt zu machen und bitte die Chöre, sollte Herr Risky noch einmal irgendwo auftauchen, ihm schon im Vorfeld nicht mehr diese Möglichkeiten musikalischen Wirkens in irgendeiner Form einzuräumen.
Im Namen der Kinder vielen Dank!
Schade finde ich, dass sich niemand zu diesem Thema äußert. Vielleicht obsiegt ja die Angst davor.

Petra R.

Ich bin entsetzt, jedoch nicht wirklich verwundert, was diese Geschichte angeht.

Durch Zufall schlug ich ein bekanntes Boulevardblatt auf und entdeckte das Bild und den dazugehörigen Text und mir fiel direkt auf, dass es sich um unseren ehemaligen Musiklehrer handelte, der an unserem Gymnasium gelehrt hatte.

Bereits damals in den 80ern hatte dieser Herr Schwierigkeiten, seine Finger bei sich zu halten. In unserem Musikunterricht kam es oft genug vor, dass er die Mächen öfter mal “unabsichtlich” berührte. Er war ein “Kumpeltyp”, bei denen wir früher natürlich nicht soweit gedacht hatten, dass es weitere “Auswüchse” in dieser Hinsicht geben wird. Daher hatte anscheinend auch niemand was gesagt früher…

Richtig, dass diesem Mensch das Handwerk gelegt worden ist (obwohl er ja noch etliche Möglichkeiten geboten bekam, ohne Führungszeugnis in die Nähe von Kindern zu kommen, um Unterricht zu geben). Es ist ein Unding, dass er bereits verurteilt wurde und trotz alledem immer noch so auf die Menschheit bzw. Kinder losgelassen werden konnte…

Aber nun wird er ja knapp 2 Jahre (was ich bei diesem Thema einen Witz finde) Zeit haben, über sein Leben und seine Taten nachzudenken. Und ich hoffe, dass es für ihn nie wieder eine Möglichkeit geben wird, sich wieder als Chorleiter vorzustellen…

Peter Schulz

Der wohl inzwischen Verurteilte ist mit seiner pädofilen Neigung an verschiedenen Schulen auffällig geworden. Dass dies überhaupt so möglich war, liegt u. U. auch an Melde-Nachlässigkeiten betroffener Schul- bzw. Schulaufsichtsbehörden – eigentlich kaum nachvollziehbar.

Es gibt eben hochqualifizierte, gebildete Fachleute mit pädofilen Neigungen unterschiedlicher Stärke und Ausprägung.
Das bringt dann auch nicht der beste und eingehenste Qualifikationstest hervor.
Dies hat auch der bekannte Fall in Belgien vor
einigen Jahren gezeigt – Täter und Verdächtige bis in die höchsten Kreise.

Die Heilbarkeit dieser sicherlich abnormen Neigung
ist sehr strittig und wird von namhaften Fachleuten sogar konkret verneint.

Natürlich habe ich nicht alle Pressemeldungen über
diesen Prozeß/diesen Fall lesen können – jedenfalls sollte man nur dann einen derartigen
Sachverhalt mit voller Namensnennung bringen, wenn
es die Medien auch getan haben.
Ich bin seit nunmehr fast 40 Jahren Polizeibeamter
und ganz nebenbei noch stellv. Vorsitzender des
Sängerkreises Duisburg/Dinslaken – ich weiß also schon, wovon ich spreche.
Nur soviel auch zu den bisherigen Kommentaren.

Hermannjosef ROOSEN

Es handelte sich um einen öffentlichen Prozess vor dem Landgericht, wo Herr Risky verurteilt wurde.
Ob das jetzt etwas mit dem Dienst bei der Wasserschutzpolizei oder mit einem Ehrenamt im Sängerkreis Duisburg zu tun hat, sei dahin gestellt.
Solche Menschen haben jedenfalls in unserer Sängerszene nichts verloren (siehe auch Kommentare in der Chorszene Niederrhein).

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